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VORGEHÄGTE HINTERLÜFTETE
FASSADEN

Die perfekte Lösung: vorgehängte, hinterlüftete Fassaden aus Keramik

Ästhetik, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit: Auf der Verbindung dieser drei Faktoren beruht der wachsende Erfolg vorgehängter, hinterlüfteter Fassaden (VHF) aus Keramik. Entscheidend für die technische Überlegenheit von VHF-Systemen ist die konstruktive Trennung der Funktionen Wärmeschutz und Witterungsschutz.

Der durchlüftete Zwischenraum zwischen Keramikplatten und Dämmstoff regelt den Feuchtehaushalt des Gebäudes, führt Feuchtigkeit nach außen ab und gewährleistet die schnelle Trocknung feuchter Außenwände. Der Dämmstoff bleibt trocken und voll funktionsfähig, das Innenraumklima wird verbessert. Unabhängig von der Höhe und der Nutzung des Gebäudes werden bei hinterlüfteten Keramikfassaden meist mineralische Dämmstoffe der Wärmeleitgruppen 040 oder 035 eingesetzt. Da das System den Einbau jeder geforderten Dämmstoffdicke erlaubt, lassen sich auch die Vorgaben der Energiesparverordnung problemlos erfüllen.

Die dauerhaft sichere Verbindung zwischen Keramikplatten und tragender Außenwand wird durch die Unterkons-truktion gewährleistet. Hier sorgen ausgereifte Konstruktionen für rationelle Montage und gleichen Unebenheiten der Wände aus. Zusätzlich spielen Unterkonstruktionen aus Aluminium eine wichtige Rolle beim Blitzschutz. Der unverwüstliche Werkstoff Keramik bietet nicht nur optimalen Schutz vor Regen und Schnee. Platten und Formteile in einer zeitgemäßen Farbpalette prägen die Außenansicht des Gebäudes und unterstützen den Architekten bei der Umsetzung seiner Ideen. Als ideale Basis bieten sich VHF-Systeme von AGROB BUCHTAL an, die mit ihrer großen Vielfalt an Farben, Formaten und Oberflächenstrukturen bei Neubauplanung und Sanierung ein Maximum an Gestaltungsfreiheit gewähren. Auch wer das Besondere sucht, wird hier fündig, denn die individuelle Sonderfertigung zählt zu den Stärken des Unternehmens.


System: Aufbau und Funktion

Dank der Luftschicht, die zwischen der äußeren, vor Schnee und Regen schützenden Fassadenbekleidung (Keramik) und der Dämmung (meist Mineralwolle) liegt, verbessern VHF-Systeme das Raumklima, sparen Heizkosten und schonen natürliche Ressourcen.

Schaubild der Funktion einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade aus Keramik
  1. Feuchtigkeit wird abgeführt
  2. Verankerungsgrund
  3. Mineralische Dämmung
  4. Hinterlüftung ≥ 2cm
  5. Wandhalterung
  6. AGROB BUCHTAL-Keramik
  7. Tragprofil

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung spielen auch bei der Planung und Ausführung von Fassaden eine immer wichtigere Rolle. Keramische VHF-Systeme sind auf diesem Gebiet kaum zu schlagen: Da die Platten frostsicher, licht- und farbecht, nicht brennbar sowie sehr stoßfest sind, ist ihre Lebensdauer praktisch unbegrenzt. Die unempfindliche Oberfläche gebrannter Keramik, egal ob glasiert oder unglasiert, macht sie widerstandsfähig gegenüber starken Verunreinigungen wie Graffiti. Zusätzlich senkt die HT-Veredelung mit Selfwashing-Effekt den Reinigungsaufwand. Und wenn das Gebäude einmal abgerissen wird, lassen sich alle Bestandteile der Fassadenbekleidung – Keramik, Mineralwolle und das Aluminium der Unterkonstruktion – problemlos trennen und in die jeweiligen Stoffkreisläufe zurückführen. Aufgrund dieser Materialeigenschaften eignen sich keramische VHF-Systeme hervorragend für den Einsatz an nachhaltigen Bauvorhaben mit angestrebten Green-Building-Zertifikaten wie LEED, BREEAM oder DGNB – zumal AGROB BUCHTAL den Architekten durch speziell zu diesem Zweck konzipierte Unterlagen für Auditoren den Prozess der Zertifizierung unterstützt.
 

Die Fassade von Fabrikkgatan, Bergen, Norwegen, realisiert mit KeraTwin
 

Fabrikkgatan, Bergen, Norwegen / Architekt: Ramboll Norge AS Div Arkitekter / Produkte: KeraTwin® / Foto: Morten Wanvik

Safety first – sicher ist sicher

Die keramischen Fassaden von AGROB BUCHTAL sind nicht nur effizient und kostengünstig montierbar, sondern erfüllen als ausgereifte Systeme selbst erhöhte Sicherheitsanforderungen – sowohl bei Neubau als auch bei Sanierungen.

Besonders bei der Erfüllung von Brandschutzvorgaben können keramische Fassadenelemente punkten: Diese Außenwandbekleidung entspricht der höchsten Klassifizierung „nicht brennbar“ und erfüllt auch die Zusatzanforderungen kein Rauch und kein brennendes Abfallen/Abtropfen der DIN EN 13501: Selbst im Brandfall werden keine Ausdunstungen bzw. toxischen Gase freigesetzt. Fassadenkeramik gilt als Baumaterial mit einer bekannten und stabilen Leistung hinsichtlich seines Brandverhaltens, da es keinerlei organisches Material enthalt. Wählt man als Planer bzw. Auftraggeber noch eine nicht brennbare mineralische Dämmung und berücksichtigt den Einbau von Brandsperren, erhält man eine Gesamtkonstruktion mit maximalem Brandschutz. Gestalterische Zugeständnisse müssen dafür übrigens nicht gemacht werden: Keramik erfüllt materialbedingt von Haus aus das Kriterium „nicht brennbar“, so dass das umfassende Angebot an Farben, Formaten, Oberflächen und keramischen Formteilen uneingeschränkt zur Verfügung steht – für kreative Lösungen mit hoher Individualität und Gestaltungsqualität.
 

Die Fassade der Naabtal-Realschule, Nabburg
 

Naabtal-Realschule, Nabburg, Deutschland / Architekt: Architekturbüro Schönberger / Produkte: KeraTwin® / Foto: Atelier Bürger